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Floors: 5
Öffnet ab: 1 Uhr
Location Art: Großveranstaltung
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max. Personenanzahl: 1000
Ø Eintrittspreis: €
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Beschreibung : Kampnagel ist Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte und zählt zu den international bedeutendsten Bühnen für darstellende Künste. Die ehemalige Kranfabrik wurde 1984, nach der Zwischennutzung des Deutschen Schauspielhauses und den Besetzungsproben-Festivals freier Theatergruppen, in einen multifunktionalen Bühnenkomplex umgebaut. Jede Spielzeit lockt nun Kampnagel zehtausende Besucher mit seinen sechs Bühnen, einem Kino, Probenräumen und einem Restaurant.
Unserem Publikum bieten wir eine Bandbreite unterschiedlicher Programme von internationalen Gastspielen, dem Sommerfestival und den Themenreihen über Produktionen der freien Hamburger Szene bis hin zum Jugendtheater und der Nachwuchsförderung. Unsere Programmgestaltung zeigt ein breites Spektrum an ästhetischen Positionen und wegweisenden Tendenzen nicht nur in Theater, Tanz und Performance, sondern auch Musik, Bildende Kunst oder Architektur.
Kampnagel ist ein produktives Labor für Ideenentwicklung, ein Think Tank, Ort für Kontroversen, Tagungen aber auch ein lebendiger Konzertsaal, Music Lounge, Club. Hier wird an neuartigen Formaten gearbeitet, die nach zeitgemäßen Formen von Öffentlichkeit, Kommunikation, Interaktion, Partizipation und Wissensvermittlung suchen.
Denn Kampnagel ist nicht nur ein Kunsttempel. Es öffnet sich in die Gesellschaft und in die umgebende Realität. Wir begreifen Hamburg nicht nur als die Stadt, für deren Bewohner wir Stücke einladen und produzieren, sondern auch als Untersuchungsraum, Materiallager, Schauplatz und natürlich als Bühne, die wir mit mobilen Formaten bespielen.
Insgesamt präsentieren wir rund hundert Premieren, Uraufführungen und einmalige Events pro Spielzeit, die durchschnittlich Jahr für Jahr 120.000 Besucher auf das Kampnagel-Gelände locken.
Geschichte:
Nach der Schließung 1981 geht das Gelände an die Stadt, die beschließt, die Hallen abzureißen und Wohngebäude zu errichten. Der Abriss wird jedoch zunächst verschoben, da das Deutsche Schauspielhaus während der Bauarbeiten in seinem Stammhaus ein Ausweichquartier für weite Teile seines Betriebs benötigt.
Vom 5. Oktober 1982 an findet auf dem Kampnagel-Gelände das fünftägige Festival Besetzungsprobe statt, organisiert von freien Hamburger Theatergruppen.
Nachdem das Schauspielhaus 1984 in sein Stammhaus zurückkehren kann, geht die Stadt auf die Forderung der freien Theatergruppen ein, ihnen Kampnagel weiterhin als Spielstätte zur Verfügung zu stellen. Der seit drei Jahren geplante Abriss bleibt jedoch weiterhin nur ausgesetzt und der Beschluss gilt nur für sechs der Hallen und „solange [die Vorstellungen] vom Publikum angenommen werden“. Ab 1985 findet regelmäßiger Theaterbetrieb unter der künstlerischen Leitung von Hannah Hurtzig und Mücke Quinckhardt statt. Dieter Jaenicke veranstaltet das erste Internationale Sommertheater-Festival.
1990 wird ein Trägerverein gegründet, der 1993 in eine GmbH umgewandelt wird. Obwohl Kampnagel jetzt weitestgehend selbständig ist, behält die Kulturbehörde der Stadt Hamburg, die von Anbeginn Trägerin des Kulturbetriebs war, weiterhin eine Kontrolle über die Aktivitäten, indem die Kultursenatorin zur Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt wird. 1997 wird ein Teil des Grundstücks durch die Stadt verkauft und die darauf befindlichen Gebäude abgerissen; die Zusage, sechs Hallen der Kunst zur Verfügung zu stellen, wird jedoch eingehalten. Bis 1998 werden an diesen sechs Hallen umfangreiche Renovierungsmaßnahmen durchgeführt.
Im September 2001 wird ein 15-jähriger Mietvertrag mit der Stadt bzw. der städtischen Immobiliengesellschaft abgeschlossen, damit ist der Betrieb prinzipiell bis 2016 gesichert.
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